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Yogurt sieht auch am Strand gut ausWarum sollte ich meinen Yogurt selbst herstellen?

Yogurt sollte aus folgenden Gründen selbst hergestellt werden:

  • industriell hergestellter Joghurt enthält fast immer Konservierungsmittel, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker
  • meist ein hoher Zuckeranteil, dieser ist nicht nur schlecht für die Zähne, sondern kann auch dazu führen, dass die Darmflora ruiniert wird
  • der Yogurt steht nicht seit mehreren Tagen rum (Kühlkette, ...)
  • Du weisst, was drinn ist :)
  • Yogurt ist probiotisch

2007 legte die EU in der Health-Claims-Verordnung fest, dass unbelegte gesundheitsbezogene Aussagen zu Produkten nicht mehr erlaubt sind. Bis 2009 galt noch eine Übergangsfrist. Seit dem verschwanden viele "probiotische" Produkte.

Genau aus diesem Grund entwickelte die "Global Well" den Yogurt. Dieser enthält insgesamt 5 probiotische Bakterienstämme (Lactobacillus acidophilus LA02 acidophilus, Lactobacillus paracasei LPC00, Bifidobacterium bifidum BB01, Bifidobacterium breve BR03, Bifidobacterium lactis BS01). Hier sind letztendlich mehrere Millionen dieser kleinen Helferchen aktiv und damit wesentlich mehr, als in allen anderen probiotischen Joghurts. An der Enwicklung war der Ernährungswissenschafter Marco Spielau von der Uni Halle beteiligt, welcher auch entsprechende Leistungsoptimierungen mit unserer Olympiamannschaft entwickelt.

Yogurt im Herbst

Wie stelle ich nun aber meinen Yogurt selbst her?

Das ist ganz einfach. Dazu wird zunächst ein Yogurtbreiter benötigt, natürlich eine Portion YoungGo-Yogurt-Starterkulturen und je nach Yogurtbereiter die entsprechende Menge Milch (egal ob 0,3%, 1,5% oder 3,5%, sie sollte nur etwa Zimmertemperatur haben). Dann einfach die Starterkulturen in die Milch einrühren, den Yogurtbereiter einschalten und das ganze ca. 8-10h an einem ruhigen und warmen Ort ohne Zugluft stehen lassen und fertig ist der Yogurt.

Der weiteren Verwendung sind dann keine Grenzen gesetzt. Egal ob pur, mit Obst oder Früchten, als Drink oder zum Müsli. Einfach eine Portion (ca. 100g) dieses gesunden und natürlichen Produktes genießen.

Yogurt VerpackungWozu das ganze?

Immer mehr Menschen haben Probleme mit ihrem Magen-Darm-Trakt. Ursachen sind häufig Stress, falsche Ernährung, Umweltgifte, ... Dies alles macht den Magen und Darm krank und reicht von einfachen Blähungen über chronische Darmerkrankungen (wie Mobus Crohn oder Colitis Ulcerosa) bis hin zu Magen-Darm-Krebs. Die folgenden Punkte liefern eine Erklärung für die Anfälligkeit unseres Darmes:

  • unser Darm ist durchschnittlich 8 Meter lang und damit (neben der Haut) eines unserer größten Organe
  • die Oberfläche des Darmes ist etwa so groß wie ein Fußballfeld
  • der Darm dient der Aufnahme von Nährstoffen und Flüssigkeiten, dabei helfen uns mehr als 400 verschiedene Bakterienstämme
  • die Gesamtzahl der Darmbakterien wird auf ca. 70 Billionen (und damit mehr als 10mal so hoch, wie die Anzahl der Körperzellen) geschätzt

Gefährlich wird es für unseren Darm besonders dann, wenn wir Antibiotika (gr.: anti und bios = gegen das Leben) nehmen müssen, da diese einen Großteil der im Darm vorhandenen Bakterien vernichten können, leider nicht nur die bösen, sondern auch die guten.

Unser Darm selbst besteht aus den sogenannten Darmzotten, dies sind dünne, fingerförmige Ausstülpungen der Darmwand. Durch diese Zotten wird die Oberfläche des Darmes vergrößert, um die Aufnahme von Nährstoffen zu verbessern. Zwischen diesen Zotten liegen zudem zahlreiche Drüsenzellen, welche täglich bis zu drei Liter Verdauungssaft produzieren. Diese sind besonders im Dünndarm zu finden. Dies ist aber gleichzeitig auch das Problem des Darmes, da diese Zotten durch eine Schleimschicht geschützt sind. Diese dient aber gleichzeitig als Deponie für alle Stoffe, die im Darm nicht verwendet und nicht durch das übliche Entwertungssystem entsorgt werden können. Dies führt über die Jahre dazu, dass sich die Zotten immer mehr zu setzen und dadurch in ihrer Tätigkeit behindert werden. Zugleich lähmen sie die nötige Darmbewegungen, die Peristaltik, und reduzieren logischerweise unsere ursprünglich gigantische Darmoberfläche, die zur Produktion und nicht zur Dauerlagerstätte bereitsteht.

"Zunehmend gewinnt die Vorstellung an Bedeutung, dass die Mikroflora im Frühstadium bestimmter Erkrankungen eine große Rolle spielt". (Prof. Peter Holzer, Graz)

Hier kann der probiotische ("für-das-Leben") Yogurt Abhilfe schaffen. Bereits 1908 erhielten der russische Bakteriologe Ilya Iljitsch Metschnikow und unser Paul Ehrlich für deren Vorarbeit gemeinsam den Nobelpreis für Medizin.

Bereits gut untersucht bei vielen probiotischen Bakterienstämmen sind folgende Wirkungen:

  • die Förderung der Laktose-Verdauung
  • die Unterdrückung krankheitserregender Keime im Darm
  • die Wirkung gegen Durchfall

Weniger gesichert ist:

  • ein vermehrter Infektionsschutz
  • die Senkung des Cholesterinspiegels
  • die Eindämmung von Dickdarmkrebs

Zutaten

  • Inulin (96,13%)
  • probitotische Stämme (Lactobacillus acidophilus LA02 acidophilus, Lactobacillus paracasei LPC00, Bifidobacterium bifidum BB01, Bifidobacterium breve BR03, Bifidobacterium lactis BS01) (3,07%)
  • Joghurt-Starterkulturen (Streptococcus thermophilus, Lactobacillus delbrueckli subsp. bulgaricus) (0,80%)

Nährwerte

  pro 100 g pro 100 ml verzehrfertig
  Pulver 0,3%ige Milch 1,5%ige Milch
Brennwert kJ/kcal 753/180 150/36 201/48
Fett <0,1 g 0,3 g 1,5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0 <0,1 g <0,1 g
Kohlenhydrate 92,6 g 5,7 g 5,5 g
davon Zucker 1,2 g 4,7 g 4,5 g
Ballaststoffe 89,5 g 0,9 g 0,9 g
Eiweiß 0,3 g 3,4 g 3,3 g
Salz 0 g 0 g 0,05 g
Calcium 0 g 122,3 mg 117,4 mg