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Der Blick in Richtung körperlich belastender Winter-Ausdauersportarten wie Skilanglauf und Biathlon zeigt, dass das nicht der Fall ist. Bei Temperaturen, die bei minus 15 Grad oder niedriger liegen, werden dort sportliche Höchstleistungen erbracht.

Dass dabei keine Vereisung der Bronchien auftritt, lässt sich durch das Hagen-Poiseuille-Gesetz erklären: Ausgehend von der großen Luftröhre verzweigen sich die Bronchien 22- bis 24-mal in jeweils zwei Röhren. Dadurch ist der Gesamtquerschnitt des Röhrensystems in der Summe sehr groß, die Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft in den kleiner werdenden Bronchialwegen verlangsamt sich hingegen. Das führt zu einer wesentlich längeren Kontaktzeit der Bronchialwege mit der eingeatmeten Luft, wodurch diese erwärmt wird. Dieses körpereigene Heizungssystem der Bronchien und der Lunge verhindert so bei niedrigen Außentemperaturen die Vereisung der Bronchien.

Kleidung schützt vor Kälte

Paradox, aber häufig der Fall: Jogger/YoungGo Walker ziehen sich oft zu warm an. Gerade Anfänger täuscht das subjektive Kälteempfinden erheblich. Dabei wird unterschätzt, dass die Körpertemperatur schon nach wenigen Jogging- und etwas mehr Walkingminuten enorm ansteigt. Der Körper kann bei Kälte seinen Grundumsatz, also die Energie zur Aufrechterhaltung der Körperkerntemperatur von 37 Grad, um das Vierfache steigern.

Daher sind bei Minustemperaturen verschiedene Kleidungsschichten ideal. Jogger/ YoungGo Walker sollten zuunterst Funktionsunterwäsche tragen, die den Schweiß vom Körper wegtransportiert und die Haut damit trocken hält. Darüber folgt eine wärmeisolierende Schicht, beispielsweise ein kurz- oder langärmliges Funktionsshirt. Abschließend folgt eine Funktionsjacke als Wind- und Nässeschutz.

Da ein Großteil der Körperhitze über den Kopf abgegeben wird, sollten Jogger/ YoungGo Walker unbedingt eine Mütze oder Stirnband tragen. Zudem ist es wichtig die Hände warm zu halten, denn die beim Joggen/ Walken besonders schnell aus. Den Wind sollten Sie insbesondere im Winter nicht unterschätzen. Er kann je nach Stärke und Temperatur für subjektiv weitaus größere Kälte sorgen ("Windchill-Faktor").

Wem die kalte Luft beim Einatmen unangenehm ist, sollte einen Mundschutz verwenden. Dies kann ein dünnes Baumwolltuch, ein Buff oder ähnliches sein.

Also nichts wie raus an die herrlich klare, frische Luft und den Kopf freipusten lassen. :-)


Dinkel-Plätzchen

Für ca. 35 Stück – je nach Grösse der Ausstechförmchen

Zutaten

300 g Dinkelmehl fein gemahlen
100 ml Kokosöl
60 g Kokosblütenzucker (ggf. auch ein anderes Süßungsmittel)
60 g Mandeln
3 Nelken
7 g Zimt
5 g Muskat (ca. 1 Stück)
1 Pr Salz
4 EL Leinmehl
60 ml Reis- oder Mandelmilch

Dem Dinkel wird eine beruhigende Wirkung auf das Gemüt nachgesagt. Die Muskatnuss hellt gleichzeitig die Stimmung auf – und schon ist das halbe Rezept für nervenstärkende Kekse beisammen. Der Teig für die vegane Nervenkekse kann wunderbar vorbereitet werden. Im Kühlschrank hält er sich drei bis vier Tage.

Zubereitung

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Muskatstück reiben. Mandeln zusammen mit den Nelken fein mahlen. Dann alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig zugedeckt an einem kühlen Ort 30 Minuten ruhen lassen. Danach auf einer Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit beliebigen Förmchen ausstechen.
Die Teilchen auf das Backblech legen und im Ofen ca. 10 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Kohlenhydrate 34 g.


Copyright, 19.12.2014, Mandy Heymann